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Unique Content

Ein starkes Rankingsignal mit Hilfe von einzigartigem Inhalt senden
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Allgemeines zu Unique Content

Unique Content ist einzigartiger Inhalt. Für Webseiten ist er eine der Voraussetzungen für ein gutes Ranking. Der Begriff Unique Content wird zwar meistens für Texte verwendet, doch er gilt genauso für Bilder, Videos und Grafiken.

Was bedeutet es, ein Textunikat zu erstellen?

Wer im Web etwas veröffentlicht, benötigt hierfür Inhalte, die nicht immer leicht zu beschaffen sind, wenn sie einzigartig sein sollen. Daher besteht für Webmaster die Versuchung, die Inhalte von anderen Seiten zu kopieren. Es könnte sich dabei sogar um eigene Seiten handeln. Die Technik der Suchmaschinen ist aber im Stande, diese Duplikate – sogenannten Duplicate Content – zu erkennen. Als Duplicate Content gelten identische Inhalte, die unter verschiedenen URLs abrufbar sind. Bestimmte Tools der Suchmaschinenbetreiber oder auch spezialisierte Agenturen können ermitteln, ob ein Text ein Unikat darstellt oder in gewisser Weise kopiert wurde. Ein solches Tool für Texte ist beispielsweise CopyScape. Es definiert je nach gewählter Einstellung Texte als Duplicate Content, die mehr als vier bis sieben Worte eines anderen Textes in gleicher Reihenfolge enthalten. Sogar die Umstellung von Satzbausteinen kann als geklonten Inhalt bewertet werden, wenn die Tools entsprechend eingestellt sind. Der Satz wird dann in seine Bestandteile zerlegt (sogenannte Shingle Technik oder Shingling), dann überprüfen die Tools, ob nur die Bestandteile umgesetzt wurden (Spinning-Technik). Beispiel:

  • An einem heißen Tag gehen wir gern baden.
  • Wir gehen gern an einem heißen Tag baden.
Die Fragmente “an einem heißen Tag” und “wir gehen gern baden” (trotz der Umstellung) gelten als Shingles, sodass bei strenger Anwendung von CopyScape kein Unique Content mehr vorliegt. Wichtig ist das, weil zahllose Webseitentexte dadurch entstehen, dass Autoren oder auch digitale Tools, Texte durch dieses Spinning umstellen und dann als Unique Content verkaufen. Da sich inhaltlich aber nichts ändert, entsteht in Wahrheit kein Unikat. Die Suchmaschine könnte das Duplikat abstrafen. Damit würde die Webseite mit dem kopierten Inhalt ein schlechteres Ranking erzielen.

Wie entsteht Unique Content?

Idealerweise fertigt jemand die Inhalte vollkommen neu an. Wenn es sich etwa um das Bild eines Gebäudes handeln würde, wäre es hilfreich, wenn nicht eines der sicher zahlreich vorhandenen Bilder im Netz kopiert würde, sondern der Webmaster das Gebäude nochmals neu fotografiert – aus einem speziellen Blickwinkel, an einem speziellen Tag mit seinem einzigartigen Licht und der einzigartigen Ansammlung von Menschen vor dem Gebäude. Wenn es sich um Texte handelt, entsteht Unique Content am ehesten dadurch, dass die Webmaster einzigartige Texte schreiben oder schreiben lassen. Leider gelingt das in der Praxis nicht immer, sodass viele Texte in der Realität doch durch Spinning entstehen. Die Tools der Agenturen und Suchmaschinen bewerten das als unterschiedlich schädlich. Wie die Algorithmen genau eingestellt sind, weiß leider niemand (außer die Experten, die sie eingestellt haben), sodass relative Unsicherheit darüber herrscht, ab wann ein Inhalt als Unique Content gelten darf. Ganz sicher ist nur eines: Wer Inhalte komplett kopiert, wird dabei erwischt und kassiert eine Penalty (Strafe) der Suchmaschine. Außerdem verletzt er das Urheberrecht, was zivil- und strafrechtliche Konsequenzen haben könnte. Dabei ist Unique Content gar nicht so schwer zu bekommen: Webmaster können zum Beispiel ein Forum einrichten. Die Meinungen von Usern sind der beste Input zur Erstellung von Textunikaten. Wer Autoren beschäftigt, sollte sie frei schreiben lassen.

Warum legen die Suchmaschinen so großen Wert auf einzigartigen Inhalt?

Diese Frage ist in der Tat interessant. Es gibt Texte, die sind so treffend, dass man sie zwar gern zitieren, aber nicht ändern möchte. Das ist übrigens erlaubt, nur müssen Zitate als solche gekennzeichnet werden. Doch das sind die wenigsten Texte. Wissenschaftliche Abhandlungen oder spezielle technische Erläuterungen gehören dazu, aber das Gros aller Inhalte im Netz ist nicht so speziell. In den meisten Fällen handelt es sich um durchschnittlich anspruchsvolle Inhalte, deren eigentlicher Mehrwert darin besteht, dass sie eine neue Sichtweise auf ein bekanntes Thema präsentieren. Diese ist durchaus interessant – aber nur, wenn es sich dabei um Unique Content handelt. Wenn wir uns vorstellen, dass es überwiegend duplizierte Inhalte gäbe, dann würden wir zu einem Thema auf 100 Webseiten genau den gleichen Inhalt vorfinden – das wäre schrecklich! Daher ist es vollkommen berechtigt, auf Unique Content zu bestehen. Nur dadurch bleibt das Internet für uns spannend. Das wissen die Suchmaschinenbetreiber, die davon leben, dass wir immer wieder im Netz surfen und dabei gelegentlich auch auf eine Werbeanzeige klicken. Daher verlangen Google, Bing, Yahoo! & Co. einzigartige Inhalte.

Merken die User, ob ein Textunikat vorliegt?

Das hängt von der Aktivität der User ab. Wer viel im Netz surft, ist dadurch gut informiert. Er merkt, dass eine Webseite keine eigenen Inhalte aufweist oder im Gegenteil ausschließlich echten Unique Content anbietet (kein Spinning). Dieser weicht unter anderem inhaltlich vom Mainstream ab. Er bringt neue Aspekte ins Spiel, er enthält auch die Meinung von Minderheiten, die wir nicht teilen müssen, aber vielleicht gern zur Kenntnis nehmen. Auf solchen Seiten verweilen die User länger, was die Suchmaschinencrawler wiederum messen. Das Ranking der Seite verbessert sich dadurch. Die User spüren, dass der Webmaster die Seite sorgfältig konzipiert hat und fortlaufend aktualisiert.

Das Prinzip der wertvollen einzigartigen Inhalte galt übrigens schon immer, es machte schon die gute alte Zeitung entweder groß oder zum Käseblättchen in der Provinz. Im Netz gibt es heute sehr viele solcher Käseblättchen, die nur (meistens per Spinning) wiederkauen, was schon auf zahllosen anderen Seiten publiziert wurde. Die Verantwortung dafür trägt der Seitenbetreiber. Es gibt wahrlich genug Autoren, die genug eigene Ideen publizieren könnten und die über Textagenturen zu finden sind (oder Fotografen/Filmer über Bildagenturen). Doch viele Webmaster, die solche Inhalte kaufen, lassen den Kreativen nicht genügend freie Hand. Sie wünschen das Wiederkauen des Mainstreams, weil ihnen der Mut zur Publikation neuer Ideen und Sichtweisen fehlt. Dann müssen sie sich nicht wundern, wenn sie keinen echten Unique Content erhalten.

Ist gekaufter Unique Content teuer?

Nein, er ist spottbillig. Alle Kreativen arbeiten für Groschenpreise. Das war auch schon immer so. Die simplen Gesetze des Marktes gelten hier nur bedingt. Wer etwa für einen Text gern das Zehnfache bezahlen würde, damit es nur recht hochwertiger Inhalt wird, erhält nicht die zehnfache Qualität – diese lässt sich nicht so einfach messen. Qualität entsteht durch Freiheit beim kreativen Prozess. Lassen Sie den Kreativen einfach freie Hand, dann entstehen am ehesten hochwertige, einzigartige Inhalte.

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