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Hidden Text

Wer Texte versteckt hat seine Geheimnisse
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  • Hidden Text grafisch verdeutlicht

Was ist ein Hidden Text?

Hidden Text heißt aus dem Englischen übersetzt: „versteckter Text“. Mit dieser Methode werden Keywords und zusammenhängende Texte gezielt versteckt. Damit der Besucher der Webseite diesen Text nicht lesen kann, wohl aber der Bot von Google, wenn er die Seite crawlt. Hidden Text gehört zu der Kategorie Webspam.
In der Vergangenheit wurde der „Hidden Text“ besonders für die Suchmaschinenoptimierung eingesetzt. Mit Hilfe vom Hidden Text und Keyword Stuffing war es Webseiten ohne thematischen Bezug zum Schlüsselbegriff möglich, sich für das gewählte Keyword auf den oberen Plätzen von Google zu platzieren.
Heute wird diese Methodik jedoch als Spammaßnahme von Google gewertet und somit verstößt sie gegen die Richtlinien für Webmaster. Zudem beeinflusst es das Wettbewerbsrecht negativ. Auf eine erfolgreiche Identifikation folgt deshalb eine Abstrafung („Penalty“) durch verschiedene Maßnahmen Seitens von Google.

Vorgehensweise beim Text hiding

Der Text kann auf verschiedene Art und Weise versteckt werden.

  • Die Schriftfarbe kann der Farbe des Hintergrundes gleich sein
  • Die Schriftgröße wird auf „0“ gesetzt
  • Textpassagen können hinter einem Bild platziert werden

Mit Hilfe von CSS:

  • kann der Text außerhalb des sichtbaren Bereiches verschoben werden
  • Texte können mit der Formatierung „visibility:hidden“ oder „display:none“ für den Besucher unsichtbar gemacht werden

Um sicher zu gehen, dass deine Seite nicht durch Google wegen „Hidden Text“ abgestraft wird hilft sich folgende Frage zu stellen: "Können Besucher der Seite alle Inhalte klar und deutlich erkennen?“ Und natürlich die offensichtliche Frage, ob irgendwelche Texte ausschließlich für die Suchmaschine erstellt wurden?

Nicht jeder “Hidden Text” ist betrügerisch

Texte können auch für eine bessere Zugänglichkeit zur Webseite versteckt werden. Wenn zum Beispiel Besucher mit Sehbehinderungen per Screenreader auf eine Seite zugreifen. Diesen Nutzern kann eine zusätzliche Beschreibung von Links, Bildern etc. die Navigation erleichtern, indem sie zum Beispiel einfacher Sprunglinks erkennen oder durch „Alt“-Attribute ein Verständnis von medialen Inhalten erhalten können. Außerdem surfen viele Nutzer mit ihren Smartphones und/oder mit einer langsamen Verbindung, die nicht fähig sind alle Inhalte anzeigen zu lassen und denen beschreibende Texte eine zusätzliche Information bietet.

Du kannst die Zugänglichkeit deiner Seite testen, indem du Javascript, Flash und Bilder in deinem Browser ausstellst oder du nutzt einen Browser wie Lynx, der ausschließlich Text anzeigt.

Um den Mehrwert deiner Seite zu steigern und selbst von den erlaubten Maßnahmen rund um die Hidden Text Technologie zu profitieren, bieten sich die folgenden Tipps an:

  • benutze „Alt“-Attribute für Bilder

Auf diese Weise lässt sich beschreibender Text zur Verfügung stellen. In Kombination mit einer klar lesbaren Unterschrift für Bilder oder mit der Integration eines weiteren beschreibenden Textes lassen sich wiederum Vorteile für das eigene Ranking erzielen.

  • platziere den selben Inhalt aus den Javascripten in einen "noscript"-Tag

Mit dem geeigneten "noscript"-Tag lässt sich die Zugänglichkeit zu den Inhalten und den damit verbundenen Texten deutlich verbessern. Besonders für den Nutzer ist dies von Vorteil, da dieser sich somit direkter rund um den Hidden Text orientieren kann.

  • beschreibe die Videos durch Texte und setze es ins HTML

Videos auf diese Weise zu ergänzen, führt zu bemerkbaren Vorteilen rund um das Ranking und die Anpassung der eigenen Website. Mit weiteren beschreibenden Texten im HTML-Code ergeben sich daher neue Möglichkeiten für eine exakte und stets genaue Ausführung.

Unterscheidung zwischen verstecktem und aufklappbarem Text

Wichtig: diese Art des Text hidings wird als positives Rankingsignal von Google gewertet.

Neben diesen positiven Beispielen für die Verwendung von Hidden Text gibt es zudem die Möglichkeit, ausklappbaren Text zu nutzen. Dieser ist auf diese Weise vorerst zwar nicht sichtbar, lässt sich jedoch vom Nutzer selbst durch einen Klick freilegen. In Verknüpfung mit einem Button oder einem Tab wird es daher möglich, durch das "click to expand" Vorgehen für einen Ausbau der Seite zu sorgen und weitere Bereiche sichtbar zu machen. Beschriftet sind derartige Aufforderungen häufig mit dem Button "mehr", "weiterlesen" oder "Genaueres".

Die Anwendung derartiger Aufklapp-Texte kann mehrere Gründe haben. Grundsätzlich wird hierbei zwischen zwei Varianten unterschieden, die zu einer Verbesserung der eigenen Website führen.

  • Gründe der Teilbereiche

Der Hidden Text und dessen Aufteilung ist ein beliebtes Mittel, um mehr Textcontent auf eine Website zu bringen und das eigene Ranking zu verbessern. Rund um die Suchmaschine führt die Einteilung in mehrere Bereiche daher zu mehr Übersicht und zu einer Verbesserung der Auffindbarkeit im Internet.

  • Gründe der Usability

Damit sich die Nutzer besser zurechtfinden und beispielsweise in Online-Shops schnell fündig werden, kann das Verbergen von Text für eine gewisse Struktur sorgen. Informationen und Anwendungen aller Art können somit versteckt sein, um den Kunden selbst bestimmen zu lassen und die Usability zu verbessern.

Aufgeklappter Text hat somit den Zweck, die Produktansicht benutzerfreundlicher und intuitiver zu gestalten und den Nutzer zu entlasten. Zu viel Text sollte jedoch nicht versteckt werden, damit die Spamwertung möglichst gering ausfällt und das Google-Ranking somit nicht negativ beeinflusst wird.

Ein interaktives Beispiel:

Versteckter Text: Klappe - die Erste!
Somit zählt dieser Inhalt auch als "Hidden Text".
Dazu gehören immer zwei.
Wir empfehlen gut abzuwägen, wann der Sichtbarkeitswert auf Kosten der Benutzerfreundlichkeit kürzer treten soll. Denn Google spricht von einer höheren Wertigkeit von Texten, die unmittelbar zu sehen sind. Im Umkehrschluss Somit ist dieser kleine Abschnitt als Rankingsignal geringer einzustufen.

Geschickter Hidden Text?

Wie man einen Text nicht verstecken sollte und das Fazit von Matts Cutts zu dem Thema generell

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