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Article Spinning

Wenn der Satzbau einfach umgestellt wird.
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Article Spinning

Die Erstellung von Texten ist für den Bereich SEO eine der wichtigsten aber auch langwierigsten Aufgaben. Spätestens mit der gestiegenen Bedeutung von Content Marketing ist es für die Betreiber wichtig, dass entsprechend hochwertige Texte auf ihren Seiten zu finden sind. Da die Erstellung solcher Inhalte zum einen teuer sein kann und zum anderen aufwendig ist, greifen viele Betreiber zu Software für sogenanntes Article Spinning. Alles in allem handelt es sich dabei um eine automatisierte Texterstellung. Diese kann aber Probleme mit sich bringen.

Was genau ist Article Spinning?

Genau genommen handelt es sich dabei um den Versuch, aus bereits bestehenden Inhalten - in diesem Fall Texte - neuen Content zu erstellen, der sich auf den gleichen Inhalt bezieht. Hätte man nun beispielsweise die Reisebeschreibung einer bestimmten Destination wäre es mit dem Article Spinning möglich, einen komplett neuen Artikel aus dem bereits bestehenden Text zu erstellen, ohne dass dabei eine inhaltliche Veränderung vorgenommen wird. In der Regel wird dabei mit Synonymen, mit dem Einsatz neuer Text- und Satzbausteine und einer neuen Verarbeitung der Formatierung gearbeitet. Article Spinning kann entweder manuell vorgenommen werden - also indem Artikel umgeschrieben werden - oder es wird automatisiert mit einer Software gearbeitet.

Warum ist Article Spinning so beliebt?

Besonders im Bereich SEO kann es nötig sein, für ein neues oder bestehendes Projekt verschiedene Inhalte mehrfach zu nutzen. Wer beispielsweise neue Landing Pages schaffen möchte, will dafür in die Regel die Inhalte einer bestehenden Hauptseite nutzen, ohne diese erneut anfertigen zu müssen oder anfertigen zu lassen. Das Article Spinning würde dem Betreiber der Webseite nun ermöglichen, aus dem bereits bestehenden Text etwa fünf bis sechs neue Texte zu schaffen, ohne dass dafür ein echter neuer Aufwand entsteht. Gerade durch die Automatisierung im Bereich der Software, kann sich daraus ein hoher Mehrwert ergeben.

Im Laufe der Jahre sind die Spinning Tools immer besser geworden. Sie arbeiten mit guten Algorithmen, mit bestehenden Datenbanken für Synonyme und sind entsprechend effizient darin, einen neuen Text aus bestehenden Inhalten zu schaffen. Gerade für diejenigen, die in der heutigen Zeit mit einer hohen Quantität im Content Marketing arbeiten, war und ist es eine gute Möglichkeit, den Aufwand für die Ergänzung des eigenen Contents deutlich zu minimieren.

Die Problematik hinter dem Article Spinning

Das Spinning von Artikeln beziehungsweise Texten war besonders in den früheren Zeiten der SEO-Arbeit eine beliebte Möglichkeit, wie Webseiten sehr schnell mit entsprechenden Inhalten gefüllt werden konnten. Dabei bedienten sich die Webmaster auch gerne einmal beim Wettbewerb: Ein Unique Text über ein Reiseerlebnis wurde durch das Spinning Tool geschoben und in der neuen Form auf den eigenen Seiten im Netz präsentiert. Aber auch, wenn die Tools den Satzbau und manche Worte verändern, bleibt die geistige Schöpfung dahinter doch beim Autoren selbst. Entsprechend wird in vielen Ländern auch ein Artikel aus dem Article Spinning als ein Verstoß gegen das Urheberrecht gewertet. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte dieses Vorgehen also nur bei eigenen Inhalten umsetzen.

Größere Probleme verursachen für viele Betreiber die Google Updates nach Panda. Inzwischen ist der Algorithmus darauf getrimmt, Texte zu erkennen, die mit der Hilfe von Article Spinning entstanden sind. Es handelt sich dabei um einen Verstoß gegen die Webmasterrichtlinien und kann entsprechend mit einer Abwertung oder einem Penalty bestraft werden. Gerade bei der Nutzung von automatisierten Werkzeugen ist daher darauf zu achten, dass trotzdem hochwertige Inhalte mit Mehrwert und ohne die Entstehung von Duplicate Content erarbeitet werden.